Bericht: 10.Retro-Börse in Bochum

Samstag morgen, 11:00 – Schlangestehen bis auf die Strasse. Wofür? Für das Ereignis des Jahres, wenn es darum geht seine Computer- und Videospielsammlung zu vervollständigen.
Die beliebte Retro Börse ging in die 10.Runde – wieder zurück an alter Wirkungsstätte im kleinen aber feinen Falkenheim.

Ich spare mir hier einmal ausführliche Erläuterungen, die Börse ist längst ein Begriff. Die Fotos werden auch immer ähnlicher und irgendwie trifft man auch immer wieder diesselben Leute – und letzteres macht vor allem für mich den Reiz aus. Gute Freunde und Sammlerkollegen, die ich über die Jahre kennenlernen durfte.

Mit vielen pflege ich auch sonst regen Austausch oder man trifft sich mehrmals auch so im Jahr – aber die Börse (speziell in Bochum) ist immer wie eine altes Klassentreffen.
Ein kurzes “Wie gehts, Was machst du und deine Familie” und dann geht es eigentlich immer darum, weswegen wir alle hier sind: Spiele, Spiele und dann waren da noch Spiele.

Wie immer gab es auch diesmal ein kleines Rahmenprogramm. Die alljährliche Lesung aus dem aktuellen Buch des CSW Verlags darf genauso nicht fehlen, wie die Sonderausstellung mit spielbaren Geräten zu besonderen Themen. Diesmal: “Videospielkonsolen, die ihr garantiert noch nicht gespielt habt”. Vor allem der großen Sammlung meiner guten Sammlerfreunde Thomas sowie Jens&Jens zu verdanken, gab es diesmal sehr exotische Videospielsysteme zu bestaunen – und zu spielen.
Gleichwohl ich fast alle der Systeme selber habe, stimmte der Spruch auch bei mir: Gepielt hatte ich die meisten bis dato nämlich nicht :-)
Hier durfte mal das gute alte Creativision getestet werden, genauso wie die sündhaft teure aber verdammt gute FM Towns Marty Konsole. Leider Geil.

Ich selber war leider nur kurz zugegen – die langen Gespräche holen wir dann im nächsten Jahr – dann wieder in Oberhausen nach. Oder aber in den nächsten Wochen in den Niederlanden oder Belgien – aber das ist eine andere Geschichte und wird ein anderes Mal erzählt.